Man kann eigentlich nur den Kopf schütteln, was für hausfrauliche Züge ich weiterhin in Spanien an den Tag gelegt habe. Die neueste Frucht dieser Bemühungen war heute eine selbst gemacht Paella, Paella de Valladolid. Olé!
Rezept: http://www.chefkoch.de/rezepte/1210561226828962/Paella-Tom-s.html
Ein durchaus unterhaltsames Video dazu: http://www.youtube.com/watch?v=tvedDQjDwX0
Auch sonst habe ich in meiner Zeit hier mehr oder weniger neue Sachen gekocht, die sich alle als eine gute Idee erwiesen haben: gebratene Nudeln (à la Asia), Champignon-Risotto,Flammkuchen aller Art, Kartoffelsalat,Couscous-Auflauf und Muscheln à la Provence - um nur einige zu nennen (Rezepte gebe ich gerne auf Anfrage heraus,hihi!).
Ansonsten ist die spanische Küche natürlich immer einen Ausflug wert. Tapas aller Art machen Spaß, zumindest solange es sich nicht um abstruse Körperteile von Tieren handelt wie etwa Ohr oder Hoden. Dass die Spanier diesbezüglich keine Schmerzgrenze kennen, war mir spätestens dann klar als meine Begleiter freudestrahlend in Blut eingelegte Zwiebeln bestellten... Wem das ein wenig zu weit geht, der kann auch auf Tintenfisch, Fisch aller Art, Garnelen oder Krabben, Patatas bravas (Kartoffeln mit einer bestimmten Soße), die klassische Tortilla (in mehreren Variationen erhältlich) und natürlich die allseits beliebten Patatas con huevos (Pommes mit Spiegelei) zurückgreifen. Hauptsache viel Fett und unter Umständen fritiert. Dazu eine caña (ein frisch gezapftes Bier, wobei die Biere hier eher Babygroßen haben,was einem als Deutschen zum Verhängnis werden kann, da man in der Zeit, in der Spanier genüsslich ein Bier trinken, etwa drei herunterstürzt) oder einen Wein, vielleicht sogar Tinto de Verano (Wein mit Fanta und Zitrone).
Wer es in nächster Zeit nicht nach Spanien schafft, dem sei gesagt, dass in meinem Umfeld die hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass man von nun an bis in alle Ewigkeit öfter einen Hauch spanischer Küche genießen kann. ;)

das essen sieht voll lecker aus :O
AntwortenLöschenlg, Chris
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